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Erfahrungen von Patienten mit Besuchshunden

Ein Mann mit Demenz sprach seit einigen Wochen kein einziges Wort mehr. Als ihn der Hund Rossi erstmals besuchte, wurden sie sofort Freunde. Der Mann streichelte ihn, während Rossi auf seinem Bauch lag und sagte ganz plötzlich: “das ist mein Hund“. Für die Hundebesitzerin war das ein sehr berührender Moment, der sie darin bestärkte, den Mann weiterhin zu besuchen. 

Eine psychisch kranke, junge Frau aus dem betreuten Wohnen freute sich immer, wenn sie mit dem Besuchshund spazieren gehen und ihn lenken konnte. Das gab ihr das Selbstbewusstsein im Umgang mit Hund und Mensch zurück und stärkte sie so, dass sie mittlerweile alleine wohnt und ihr Leben selbst gestaltet.

Ein junger Rollstuhlfahrer mit Spastik hatte in seinem Besuchshund „einen Freund gefunden, der zu ihm gehört“. Dieser Freund, wie er ihn nannte, besuchte ihn regelmäßig und half ihm dabei, seine Angst vor Hunden zu überwinden. Seine Therapeutin meinte zudem, der junge Mann habe weniger Spastiken, seitdem ihn der Hund Max besucht, was sie ganz erstaunlich fand.

Erfahrungen mit Lesehunden

… von Kindern

» Wir streiten uns manchmal, wer Teo und Toschi vorlesen darf, weil wir die Lesehunde alle so toll finden. «

» Mir fällt es durch die Lesehunde viel einfacher, Texte flüssig vorzulesen. «

» Ich bin stolz darauf, dass die Hunde auf mich hören. «

» Ich finde es prima, weil der Hund toll und groß ist und mir zuhört. «

» Es macht echt Spaß mit dem Hund zu lesen. «

» Es ist so toll, dass der Hund einfach zuhört und nicht verbessert. «

… von Eltern

» Es ist ein tolles Projekt, meine Tochter liest sehr gerne mit dem Hund. «

» Es ist für unseren Sohn ein zusätzlicher Lesetermin und macht das Lesen zu einer positiv besetzten Beschäftigung, er geht sehr gerne hin und fragt auch, wann der Hund wiederkommt. «

» Das Projekt finde ich toll, die Kinder bauen eine sehr liebevolle Beziehung zum Hund auf und haben merklich mehr Freude am Lesen. «

» Ich finde es gut, da die Kinder zum Lesen angeregt werden und der Hund ein geduldiger Zuhörer ist. Unser Kind liest zu Hause nun auch der Katze vor. «

» Eine sehr gute Möglichkeit, den Kindern die Hemmungen beim Laut-Lesen zu nehmen. «

» Pädagogisch sehr sinnvoll, die Hunde scheinen eine tolle Atmosphäre zum Lesen zu schaffen. «

… von LehrerInnen

» Wir stellen in der Jahrgangsstufe der Zehn- bis Zwölfjährigen eine deutlich flüssigere Leseweise durch die Lesehunde fest. Die Kinder trauen sich viel öfter, im Klassenverbund oder in Kleingruppen vorzulesen und bleiben disziplinierter bei der Sache, auch wenn nicht jedes Wort gleich auf Anhieb richtig sitzt.
Wir bemerken außerdem eine Zunahme des Selbstbewusstseins und größere Ruhe und Konzentrationsfähigkeit bei den Kindern, die regelmäßig mit den Lesehunden arbeiten. Sie wirken ausgeglichener und glücklicher und übertragen die Motivation, die sie beim Lesen mit den Hunden entwickeln auch auf andere Fächer und Lernbereiche. Für uns ist die positive Wirkung der Lesehunde unbestritten und wir wünschen uns gerne noch mehr Unterstützung in diesem Bereich. «

» Ein Kind aus meiner Klasse, das am ‚Lesen mit Hund‘ teilgenommen hatte, konnte anschließend nicht besser lesen, war aber viel selbstbewusster. «